Warum wird Ihr Fahrer Sie verlassen? Lernen Sie 9 Gründe kennen

Hinzufügungsdatum : 03.08.2018

Die Fluktuation unter Berufskraftfahrern ist derzeit der Fluch der meisten Transportunternehmen. Einen Fahrer in der Arbeit zu halten, ist so schwierig wie das Finden eines neuen. Und ein Anruf von der Strecke, der mit den Worten beginnt „Ich kündige, die Schlüssel sind im...“ ist der Albtraum vieler Transportunternehmen. Ich dachte immer, dass das Problem hauptsächlich bei den Fahrern liegt. Ich habe mich geirrt. Oft ist die andere Seite Schuld. Lernen Sie 9 Fehler von Arbeitgebern kennen, durch die Fahrer ihren Job verlassen. Finden Sie heraus, ob Sie diese nicht begehen.

1. Zu restriktive Verbrauchsnormen

Sie legen Verbrauchsnormen mit einer 3 Tonnen schweren Ladung fest, die auf flachem Gelände befördert wird, wonach Sie vom Fahrer die gleiche Norm mit einer 24 Tonnen schweren Ladung auf einer Strecke durch norwegische Fjorde erwarten. Wie soll der Fahrer eine solche Norm einhalten? Erwarten Sie, dass er für sein Geld nachtankt?

2. Zufahrt zum Fahrzeug ist auch eine Pause

Sie rechnen die wöchentliche Pause des Fahrers minutengenau ab, einschließlich der Fahrtzeit zum/vom Fahrzeug. Ich muss wahrscheinlich nicht erklären, dass dies nicht ganz vorschriftsgemäß ist, denn die Zufahrt zum Fahrzeug ist keine Pause, sondern Arbeit! Erwarten sie deshalb nicht, dass der Fahrer in seiner Freizeit pendelt, statt sich auszuruhen.

3. Abnahme von Überstunden werktags

Sie ordnen den Fahrern an, die wöchentliche Pause zu verkürzen und Überstunden werktags zur täglichen Pause abzunehmen. Theoretisch ist das legal. In der Praxis nehmen Sie ihnen Zeit, die für das Privatleben bestimmt ist. Eine bessere Lösung ist, die überfällige Pause mit einer wöchentlichen Pause abzurechnen und so dem Fahrer zu ermöglichen, eine längere Zeit (z. B. verlängertes Wochenende) mit der Familie zu verbringen.

4. Sie werfen Fahranfänger ins kalte Wasser

Beschäftigen Sie Fahrer ohne Berufserfahrung? Super. Schließlich müssen sie diese irgendwie gewinnen. Doch machen Sie dies wohlüberlegt. Schicken Sie Anfänger nicht auf Routen, für die sie noch nicht bereit sind. Schicken Sie sie nicht in die Berge, wenn sie das Fahren auf flachem Gelände noch nicht gut gelernt haben. Geben Sie ihnen etwas Zeit zum Lernen. Ansonsten können Sie sie nur schnell vor weiterer Arbeit abschrecken.

5. Kein gutes Arbeitssystem

Sie beschäftigen einen Fahrer im 2/1-System und tatsächlich kommt 3/1 heraus. Sie versprechen die Rückkehr nach Hause für das Wochenende, wonach es sich herausstellt, dass die Rückkehr am Dienstag stattfindet. Wie soll der Fahrer sein Privatleben planen, wenn er nicht weiß, wann er nach Hause kommen wird? Wenn es ab und zu passiert, wird er wahrscheinlich ein Auge zudrücken. Wenn dies die Norm ist, wird er wahrscheinlich schnell seine Arbeitsmotivation verlieren.

6. Ein Fahrer ist nicht einem anderen gleich

Unterteilen Sie Ihre Fahrer in bessere und schlechtere? Fehler. Solche Informationen verbreiten sich bei Fahrern mit Lichtgeschwindigkeit. Jeder weiß, wer womit unterwegs ist, welche Strecken er bekommt, wann er für das Wochenende zurückgekommen ist. Man kann nichts verheimlichen. Behandeln Sie deshalb alle gleich, wenn Sie keinen Widerstand an Bord haben wollen.

7. Gehälter unterhalb der Standards

Laut Statistiken richten sich 80% der Fahrer bei der Suche nach Arbeit an der Höhe des Gehalts. Ein paar Zloty Unterschied wird sie eher nicht zu einer Änderung überzeugen. Mehrere hundert könnten es schon tun. Während mehrere Tausend mit Sicherheit überzeugend sein werden. Beobachten Sie deshalb die Situation auf dem Arbeitsmarkt. Versuchen Sie, von Marktstandards nicht stark abzuweichen.

8. Nicht termingerechte Auszahlung der Gehälter

Zahlen Ihren Fahrern den Lohn verspätet aus? Tätigen Sie die Überweisungen jeden Monat an einem anderen Tag? Sie sind auf dem besten Weg, um Arbeiter zu verlieren und den Ruf als Arbeitgeber zu ruinieren, weil Sie Ihren Leuten das Sicherheitsgefühl nehmen. Darüber hinaus verbreiten sich solche Informationen im Transportwesen sehr schnell. Denken Sie darüber nach, wer in Ihrem Unternehmen arbeiten wollen wird, wenn er weiß, dass Sie zahlungsunfähig sind?

9. Strecken sind anders als versprochen

Sie beschäftigen einen Fahrer für Strecken nach Westen und in Wirklichkeit führt die Hälfte der Strecken in Richtung Norden. Es sollten nur volle LKW-Ladungen sein, er muss aber auf Ihren Wusch regelmäßig Zuladungen abholen. Sie versprachen nur Langstrecken, geben aber nur Kurzstrecken in Auftrag. Sie haben ihr Wort nicht gehalten. Für den Fahrer gleicht eine Arbeit nicht einer anderen. Oft möchte der Fahrer in einer Firma wegen der Strecken arbeiten, auf denen er fahren soll. Nehmen Sie ihm das nicht, wenn Sie ihn nicht verlieren wollen.


Denken Sie daran, dass Fahrer wie Kunden sind. Ein unzufriedener bringt mehr Verluste als ein paar zufriedene. Begehen Sie also nicht diese Fehler, wenn Sie nicht auf die schwarze Liste der Arbeitgeber kommen wollen. Es ist einfach seinen Ruf zu verlieren, aber es ist schwierig, ihn danach wieder aufzubauen.


 

Artikel mit Ihren Freunden teilen: